OdA EFZ GPf Prüfungsleitfaden


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Fachrichtung 

 "Gangpferdereiten" 

  (nach IPV CH)
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Leitfaden Qualifikationsverfahren 2016

Pferdefachfrau EFZ / Pferdefachmann EFZ  "Fachrichtung Gangpferdereiten"

Vorwort
Dieser Leitfaden dient der Orientierung und als Anleitung zum Qualifikationsverfahren. Er richtet sich an alle Beteiligten der Grund- bildung Pferdefachfrau EFZ / Pferdefachmann EFZ:
  •  Lernende / Lernender
  •  Berufsbildnerin / Berufsbildner
  •  Lehrkräfte für die schulische Grundbildung
  •  Lehrkräfte des allgemeinbildenden Unterrichts
  •  Leiter überbetrieblicher Kurse
  •  Chefexperten und Experten des Qualifikationsverfahrens
Das Q – Verfahren der Pferdefachfrau EFZ / Pferdefachmann EFZ weist die erreichten Kompetenzen in den praktischen und theoretischen Ausbildungsbereichen nach.
In den praktischen Teilprüfungen zeigen zukünftige Pferdefachfrauen EFZ / Pferdefachmänner EFZ ihre Arbeitsmarktfähigkeit am und auf dem Pferd sowie beim pferdebegeisterten Kunden. Bei einem mündlichen Fachgespräch werden verschiedene, individuell auf die lernende Person sowie den Lehrbetrieb zugeschnittene Fachkompetenzen überprüft.
Die Erfahrungsnote aus den Zeugnissen des Berufsschulunterrichts sowie die Erfahrungsnote aus den überbetrieblichen Kursen zählt in der Gewichtung des Qualifikationsverfahren je 10% und insgesamt 20% in der gesamt Wertung des ganzen Qualifikations-verfahren.
Zum Eintritt in die Berufswelt in der Pferdebranche braucht es nebst vielen Fachkompetenzen auch die Kompetenzen, welche in der Berufsfachschule vermittelt werden. Die Theorien in der Allgemeinbildung und dem Fachkundeunterricht helfen mit, Situationen im täglichen Leben mit Erfolg zu meistern.
Mit dem Bestehen des Qualifikationsverfahrens ist lediglich ein Grundstein in diesem anspruchsvollen Beruf gelegt. Das Einfühlungs vermögen für Mensch und Pferd sowie das stetige Erweitern der Fachkompetenzen wird mit der Berufserfahrung dauernd erweitert.

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Fotos: Barla Isenbügel Greifensee ZH / Patrick Rüegg Altwis LU / Ursula Brun Emmenbrücke LU



Praktische Arbeiten I (Lehrbetrieb)


1. Pferde-Ethologie anwenden und das Pferd durch Longier- und Bodenarbeit schulen (Bipla 6.5)

Gewichtung
Die Position „Pferde-Ethologie anwenden und das Pferd durch Longier- und Bodenarbeitschulen“ ergibt 10 % der Note „Praktische Arbeiten I“.


1.1 Bodenarbeit (Bipla 6.5.1)

Aufgabenstellung
Der Prüfungsteil Pferde-Ethologie anwendet und das Pferd durch Longier- und „Bodenarbeit“ schulen überprüft beim Lernenden das Verständnis vom Pferd am Boden. Klares Anleiten des Pferdes mit sensiblen Hilfengebungen in der Bodenarbeit. Pferdefachpersonen in der Fachrichtung Gangpferd sind auf dem Boden exzellente Pferdetrainer. Einfühlungsvermögen, Konsequenz und eine routinierte Handhabung werden in diesem Prüfungsteil sorgfältig überprüft. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan über die Aufgabenstellung der Bodenarbeit und arbeitet während der zur Verfügung stehenden Zeit selbständig und abwechslungsreich mit dem Pferd.

Zeit 10 Minuten

Bewertungskriterien  Gewichtung 5 %
Mit den Materialien und Hilfsmittel sicher und gewohnt umgehen und auf die Körpersprache des Pferdes eingehen und das Pferd am Boden Schulen und trainieren.
  • Das Eingehen auf die Körpersprache des Pferdes
  • Das klare Signalisieren der Körpersprache in der Position des Alpha – Tiers
  • Verpassen des Schnurhalfters / die Länge und Beschaffenheit des Führstricks
  • Klare und effiziente Hilfengebung mit der Körpersprache, der Führhand und dem Stick (Gerte)
  • Die Korrekturmassnahmen bei nicht oder falschen Ausführung der Aufgabenstellung
  • Die Aufgabenstellungen an das Pferd
  • Das Durchführen der Pflichtübungen: Halfter verpassen und vorsorgen / Beidseitiges Führen / Weichen auf physischen Druck / Weichen ohne physischen Druck / Vertrauensübungen (Abwechslung, Aktivität, Dynamik)
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
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1.2 Longierarbeit (Bipla 6.5.3)

Aufgabenstellung
Bei der Aufgabenstellung „Longierarbeit“ wird überprüft, wie routiniert die zukünftige Pferdefachperson das Pferd an der Longe trainiert und gymnastiziert. Die abwechslungsreiche Arbeit mit der Auswahl oder Einbezug von verschiedenen Hilfszügeln, Schutzmaterialien, Hilfsmitteln und Medien ist ein wichtiger Bestandteil der Longenarbeit. Der Lernende legt grossen Wert auf die Auswahl der Ausrüstung wie z.B. die genügend lange Longierpeitsche, mit welcher, das Pferd bei Bedarf touchiert werden kann. Die Experten überprüfen die Longierarbeit auf ihre Vielseitigkeit, Lerneffekt für das Pferd und das persönliche Auftreten der zukünftigen Pferdefachperson. Die Longierarbeit basiert auf einem im Vorfeld erstellten Lektionen-plan.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5 %
Bereiten sich und das Pferd für die Longenarbeit vor. Erscheinungsbild ist gepflegt und das Pferd mit den korrekten Ausrüstungsgegenständen aus-gerüstet. Lösen, Arbeiten, Trainieren und Gymnastizieren das Pferd in den geeigneten Gangarten nach einem logischen, aufbauenden System und beenden die Arbeit mit einem Lerneffekt für das Pferd.
  • Rüsten das Pferd mit den geeigneten Ausrüstungsgegenständen aus
  • dies beinhaltet eine sinnvolle Zäumung aus Kappzaum oder Trensenzaum, einen Longiergurt mit genügend Ausbindemöglichkeiten, Schutz-materialien, Longe und einer genügend langen Longierpeitsche
  • Schnallen ggf. den für das Pferd geeigneten Hilfszügel in der korrekten Länge ein und verändern nach Bedarf Länge und / oder Einstellart
  • Setzten ggf. Hilfsmittel und Medien ein
  • Der sichere Standort in der Zirkelmitte oder das Ausnützen der Körpersprache durch das Verschieben des Longierdreiecks
  • Das gespannte, ausgedrehte Halten und Führen der Longe, das gezielte und effiziente Einsetzen der Longierpeitsche ohne das Pferd mit monotonen Treibbewegungen zu stören
  • Berücksichtigung des Sicherheitsaspekts
  • Die Aufgabenstellungen an das Pferd (Abwechslung, Aktivität, Dynamik)
  • Die Korrekturmassnahmen bei nicht oder falschen Ausführung der Aufgabenstellung durch das Pferd
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
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2. Anwenden von Reittechniken in der Fachrichtung Gangpferdereiten (Bipla 6.11)

Gewichtung
Die Position „Anwenden von Reittechniken in der Fachrichtung Gangpferdereiten“ ergibt 60 % der Note „Praktische Arbeiten I“


2.1 Grundausbildung - Gehorsammässiges Reiten (Bipla 6.11.1)

Aufgabenstellung
Beim Anwenden, Präsentieren und Vorführen der Reittechnik im „gehorsammässigen Reiten“ wird die effiziente, zielorientierte und für das Pferd attraktive Arbeit überprüft. Vor der Prüfung wird das Pferd selbständig mind. während 20 Minuten warm geritten und die Lösungsphase eingeleitet. Der Prüfungsteil beginnt ca. in der Mitte der Lösungsphase und endet nach der Arbeitsphase. Ca. 10 Minunten der Aufgabenstellung werden Lektionen und Aufgaben in der Lösungsphase geritten und ca. 20 Minuten in der Arbeitsphase. Die Auslaufphase wird selbständig gemacht und gehört nicht mehr zur Aufgabenstellung. Das Ausführen der Aufgabenstellung geschieht mit einem Pferd aus dem Lehrbetrieb. Überprüft werden die Systematik der Ausbildungseinheit, der Sitz des Reiters, die Hilfengebung des Reiters sowie die fachkompetente Arbeit mit dem Pferd. Den Einbezug von Hilfsmitteln/Schutzmaterialien für das Erarbeiten oder Ausführen von einzelnen Aufgabenstellungen mit dem Pferd kann je nach Ausbildungs-stand des Pferdes und Lernziel problemlos in die Aufgabenstellung eingebaut werden. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgaben-stellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan über die Aufgabenstellung.

Zeit 25 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
Bereitstellen und präsentieren des Teams Lernende Person / Pferd und das Ausführen der Aufgabenstellung im Sattel.
  • Der Sitz und die Haltung in den verschiedenen Sitzformen
  • Die korrekte Hilfengebung und das effiziente Einwirken während der Aufgabenstellungen
  • Der systematische Aufbau der Aufgabenstellung für das Pferd vom Einfachen zum Schweren in der Lösungs- und Arbeitsphase, sowie der Lerneffekt für das Pferd
  • Die Vielfältigkeit der einzelnen Aufgabenstellungen für das Pferd und der Einbezug von Hilfsmitteln und Medien
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan während der Aufgabenstellung mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
Aufsteigen / Aufsitzen
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Grundsitz
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Absteigen / Absitzen
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Absitzen / Abspringen
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Lektionen:       Stellung                                                  Biegung                                            Schenkelweichen                                   Schulterherein
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2.2 Signalreiten (Bipla 6.11.1.3)

Aufgabenstellung
Beim Anwenden, Präsentieren und Vorführen der Reittechnik im „Signalreiten“ wird die effiziente, zielorientierte und für das Pferd attraktive Arbeit überprüft. Vor der Prüfung wird das Pferd selbständig während 10 Minuten warm geritten. Die Lösungsphase gehört beim Signalreiten zum Prüfungsteil. Für die Aufgabenstellung werden Lektionen aus der Signalreitweise ausgesucht und geritten. Die gesamte Aufgabe dauert ca. 20 Minuten. Das Ausführen der Aufgabenstellung geschieht mit einem Pferd aus dem Lehrbetrieb. Überprüft werden die Systematik der Ausbildungs-einheit, der Sitz des Reiters, die Hilfengebung des Reiters sowie die fachkompetente Arbeit mit dem Pferd und der Lerninhalte. Den Einbezug von Hilfsmitteln für das Erarbeiten oder Ausführen von einzelnen Aufgabenstellungen mit dem Pferd kann je nach Ausbildungsstand des Pferdes und Lernziel problemlos in die Aufgabenstellung eingebaut werden. Die Auslaufphase wird selbständig gemacht und gehört nicht mehr zur Aufgaben-stellung. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan und Parcoursplan über die Aufgabenstellung.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
Bereitstellen und Präsentieren des Teams Lernende Person / Pferd und das Ausführen der Aufgabenstellung im Sattel.
  • Der Sitz und die Haltung in den verschiedenen Sitzformen
  • Die korrekte Hilfengebung und das effiziente Einwirken während der Aufgabenstellung
  • Der systematische Aufbau der Aufgabenstellung für das Pferd vom Einfachen zum Schweren
  • Die Vielfältigkeit der einzelnen Aufgabenstellungen für das Pferd und der Einbezug von Hilfsmitteln und Medien
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und Parcoursplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan während der Aufgabenstellung mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
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Gelände- und Freizeitausbildung (Bipla 6.11.2)

2.3 Handpferdereiten (Bipla 6.11.2.5)

Aufgabenstellung
Beim Anwenden, Präsentieren und Vorführen der Reittechnik „Handpferdereiten“ wird die effiziente, zielorientierte und für die Pferde attraktive Arbeit überprüft. Vor der Prüfung wird das Reitpferd selbständig während mind. 10 Minuten warm geritten und gelöst. Das Handpferd wird durch eine Hilfs-person gleichzeitig vom Boden auf seine Aufgabe vorbereitet. Der Prüfungsteil beginnt in der Mitte der Lösungsphase und endet nach der Arbeits- phase. Für die Aufgabenstellung werden Lektionen und Aufgaben aus dem Handpferdereiten geritten. In der Arbeitsphase wird der Schwierigkeits-grad erhöht. Das Ausführen der Aufgabenstellung geschieht mit Pferden aus dem Lehrbetrieb. Überprüft werden die Systematik der Ausbildungs-einheit, der Sitz des Reiters, die Hilfengebung des Reiters sowie die fachkompetente Arbeit mit dem Reitpferd und dem Handpferd sowie der Lern-inhalte. Den Einbezug von Hilfsmitteln, Materialien und Hilfszügeln (nur für Handpferd erlaubt) für das Erarbeiten oder Ausführen von einzelnen Aufgabenstellungen mit dem Pferd kann je nach Ausbildungsstand des Pferdes und Lernziel problemlos in die Aufgabenstellung eingebaut werden. Die zu prüfende Person wird durch eine „Hilfsperson“ während der ganzen oder einem Teil der Aufgabenstellung unterstützt. Die Auslaufphase wird selbständig gemacht und gehört nicht mehr zur Aufgabenstellung. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vor-feld erarbeiteten Lektionenplan und Parcourplan über die Aufgabenstellung.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
Bereitstellen und Präsentieren des Teams Lernende Person / Pferd und das Ausführen der Aufgabenstellung im Sattel.
  • Der Sitz und die Haltung in den verschiedenen Sitzformen
  • Die korrekte Hilfengebung für das Reit.- sowie das Handpferd und das effiziente Einwirken während der Aufgabenstellung
  • Die Vielfältigkeit der einzelnen Aufgabenstellungen für die Pferde und der Einbezug von Hilfsmitteln und Medien
  • Der angebrachte Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung sowie der Lerneffekt für die Pferde
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan, Parcoursplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan, Parcoursplan während der Aufgabenstellung mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
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Gangartenausbildung unter dem Sattel (Bipla 6.11.3)

2.4 Gangartenreiten

Aufgabenstellung
Beim Anwenden, Präsentieren und Vorführen der Reittechnik „Gangreiten“ wird die effiziente, zielorientierte und für das Pferd attraktive Arbeit überprüft. Vor der Prüfung wird das Pferd selbständig mind. während 20 Minuten warm geritten und die Lösungsphase eingeleitet. Der Prüfungsteil beginnt ca. in der Mitte der Lösungsphase und endet nach der Arbeitsphase. Ca. 10 Minuten der Aufgabenstellung werden Lektionen und Aufgaben in der Lösungsphase geritten und ca. 20 Minuten in der Arbeitsphase. Die Auslaufphase wird selbständig gemacht und gehört nicht mehr zur Aufgabenstellung. Das Ausführen der Aufgabenstellung geschieht mit einem Pferd aus dem Lehrbetrieb. Überprüft werden die Systematik der Ausbildungseinheit, der Sitz des Reiters, die Hilfengebung des Reiters sowie die fachkompetente Arbeit mit dem Pferd. Den Einbezug von Hilfs-mitteln/Schutzmaterialien für das Erarbeiten oder Ausführen von einzelnen Aufgabenstellungen mit dem Pferd kann je nach Ausbildungsstand des Pferdes und Lernziel problemlos in die Aufgabenstellung eingebaut werden. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan über die Aufgabenstellung.

Zeit 25 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 20%
Bereitstellen und präsentieren des Teams Lernende Person / Pferd und das Ausführen der Aufgabenstellung im Sattel.
  • Der Sitz und die Haltung in den verschiedenen Sitzformen
  • Die korrekte Hilfengebung und das effiziente Einwirken während der einzelnen Aufgabenstellungen
  • Fachkompetenz im Reiten der Gangarten mit den vorgeschrieben Tempi
  • Das systematische Vorgehen der einzelnen Aufgabenstellungen für das Pferd unter Einbezug vom Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung für das Pferd
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan während der Aufgabenstellung unter Einhaltung des Zeitmanagements
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Gangartenausbildung alternativ (Bipla 6.11.4)

2.5 Freilaufen lassen (Bipla 6.11.4.2)

Aufgabenstellung
Bei der Aufgabenstellung „Freilaufen lassen“ wird überprüft, wie routiniert die zukünftige Pferdefachperson Gangverteilung und –potenzial des Pferdes erkennt. Kann unter Anwendung geeigneter Hilfsmittel, wie z.B. Hilfszügel und Schutzmaterialien die Tendenz der Gangverteilung be-einflussen. Einfühlungsvermögen, Konsequenz und eine routinierte Handhabung werden in diesem Prüfungsteil sorgfältig überprüft. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan über die Aufgabenstellung des Freilaufen lassen und arbeitet während der zur Verfügung stehenden Zeit selbständig oder mit Hilfsperson und abwechslungsreich mit dem Pferd.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
Bereiten sich und das Pferd für das Freilaufen lassen vor. Das Erscheinungsbild ist gepflegt (Reit- oder Strassentenue mit gutem Schuhwerk) und das Pferd mit den korrekten Ausrüstungsgegenständen (ggf. mit oder ohne Halfter, Kappzaum, Trensenzaum, Longiergurt, Hilfszügel, Schutz-materialien, Longierpeitsche) ausgerüstet. Lösen, Arbeiten und Trainieren das Pferd in den geeigneten Gangarten nach einem logischen, aufbauen-den System und beenden die Arbeit mit einem Lerneffekt für das Pferd.
  • Das gezielte und effiziente Einsetzen der Longierpeitsche ohne das Pferd mit monotonen Treibbewegungen zu stören
  • Der sichere, entsprechend gewählte Standort und das Ausnützen der Körpersprache
  • Der systematische Aufbau der Aufgabenstellung für das Pferd vom Einfachen zum Schweren
  • Die Vielfältigkeit der einzelnen Aufgabenstellungen für das Pferd und der Einbezug von Hilfsmitteln und Medien
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan während der Aufgabenstellung mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Die Einhaltung des Zeitmanagements
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3. Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten (Bibla 6.14)

Gewichtung
Die Position „Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten“ ergibt 30 % der Note „Praktische Arbeiten I“.


3.1 Unterricht Reittechnik „Longenunterricht“ (Bipla 6.14.5)

Aufgabenstellung
Im Prüfungsteil „Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten“ wird der Umgang mit dem Kunden, das persönliche Auftreten, das äussere Er-scheinungsbild und die Fachkompetenz überprüft. Die lernende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionenplan über die Aufgabenstellung. Der Unterricht an der Longe findet mit einem erfahrenen Reiter statt, welcher im Minimum im Besitz des Reiterbrevets SVPS ist. Die zu prüfende Person geht gezielt auf die Mängel und Fehlerquellen im Sitz und / oder der Hilfengebung des Schülers ein. Dem Einbezug von Hilfsmitteln und Medien für die Sitzschulung wird viel Beachtung geschenkt. Die Aufgabenstellung beginnt mit dem Aufsitzen des Schülers. Das Pferd wird vorgängig selbständig ablongiert, damit es zu Beginn der Aufgabenstellung im Temperament ausgeglichen und für den Unterricht bereit ist. Die Unterrichtseinheit endet mit dem Absitzen des Reiters.

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
  • Die Vorbereitung zum Reiten und das Aufsitzen des erfahrenen Reiters
  • Die Sprache und das Auftreten als instruierende Person
  • Die Beziehung zum Kunden sowie die Bereitschaft zur Hilfestellung (Kundenfreundlichkeit)
  • Das Einhalten der Zeitvorgabe und das effiziente Arbeiten und Vermitteln der Lerninhalte
  • Systematischer Aufbau der Lektion vom Einfachen zum Schweren, Lerneffekt für den Schüler
  • Die Auswahl der Übungen der Problematik des Reiters angepasst
  • Der Einbezug von Hilfsmitteln und Medien beim Einturnen am Boden oder bei den Arbeitsaufträgen auf dem Pferd
  • Die Fachkompetenz beim Anleiten und Korrigieren der Übungen und Lektionen für den fortgeschrittenen Schüler
  • Das korrekte Longieren unter Berücksichtigung der angespannten, ausgedrehten Longe, der zielorientierten Führung der Longierpeitsche und unter Berücksichtigung des Sicherheitsaspektes




3.2 Unterricht Reittechnik „Gruppenunterricht: Signal- oder Geschicklichkeitsreiten“ (Bipla 6.14.5)

Aufgabenstellung
Das Erteilen einer Gruppenreitstunde auf dem Niveau der abgeschlossenen Grundausbildung wird in der Lösungs- und Arbeitsphase überprüft. Die Auslaufphase gehört nicht mehr zur Aufgabenstellung und wird selbständig gemacht. Die Aufgabenstellung beginnt beim korrekten Aufsitzen der Gruppe auf der Reitfläche. Die Reitgruppe beinhaltet mindestens 4 - 5 teilnehmende Personen. Bei Reitgruppen mit weniger als 4 Reiter/innen kann die Aufgabenstellung nicht als genügend benotet werden, da die Mindestanforderungen nicht erfüllt werden. Die zu prüfende Person kann das Thema des Unterrichts frei wählen. Die zu prüfende Person präsentiert zum Beginn der Aufgabenstellung einen im Vorfeld erarbeiteten Lektionen-plan und ev. Parcoursplan über die Aufgabenstellung. Die Aufgabenstellung muss eine konkrete Zielvorgabe beinhalten. Am Schluss der Lektion wird die Zielvorgabe mit einer entsprechenden Lernkontrolle überprüft. Dem Einbezug von Hilfsmitteln, Medien und Hindernissen wird grosse
Beachtung geschenkt.

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 15%
  • Systematischer Aufbau der Lektion vom Einfachen zum Schweren
  • Lerneffekt für die Schüler
  • Der Schwierigkeitsgrad der Übungen den Pferden und Schüler angepasst
  • Die Methodenkompetenz (Vielfalt der Übungen, Lektionen)
  • Die Fachkompetenz beim Anleiten und Korrigieren der Übungen und Lektionen für den Schüler
  • Das Durchführen der Lernkontrolle/n
  • Die Sprache und das Auftreten als instruierende Person
  • Die Beziehung zum Kunden (Kundenfreundlichkeit)
  • Der saubere, fachlich korrekte Lektionenplan und die Anlehnung an den erarbeiteten Lektionenplan während der Aufgabenstellung mit der klaren Absicht auf das definierte Ziel hingearbeitet zu haben
  • Das effiziente Arbeiten und vermitteln der Lerninhalte unter Berücksichtigung der Zeitvorgabe
  • Das Einhalten des Sicherheitsaspektes
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3.3 Erscheinungsbild, Auftreten und das Bereitstellen der Arbeitsflächen durch die zu prüfende Person

Gewichtung 5%
Die praktische Prüfung I veranlasst die zu prüfende Person sich persönlich, Gehilfen, Kunden, Arbeitsflächen und den Lehrbetrieb von seiner besten Seite zu präsentieren.
  • Das Auftreten, Erscheinungsbild und die fachlich korrekte Ausrüstung der zu prüfenden Person, Gehilfen und Kunden über alle Aufgaben-stellungen der praktischen Prüfung I (Stimme, Kleidung, Ausrüstungsgegenstände)
  • Das Erscheinungsbild der Pferde welche für die verschiedenen Aufgabenstellungen eingesetzt werden(Pflegezustand, Sauberkeit, Ausrüstung usw.)
  • Das bereitstellen und die Ordnung auf den Arbeitsplätzen sowie das Erscheinungsbild des Lehrbetriebs welches durch die zu prüfende Person mitgestaltet werden kann
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Praktisches Arbeiten II (Pferdezentrum)

1. Anlage und Material unterhalten „Unterkunft sauber halten“ (Bipla 6.3) / Pferde ernähren (Bipla 6.2)

Gewichtung
Die Position „Pferde ernähren und Anlage und Material unterhalten“ ergibt 5 % der Note.


1.1 Unterkunft sauber halten (Bipla 6.3.1) / Fütterung (Bipla 6.2.1)

Aufgabenstellung Füttern
Im Team von 3-6 zu prüfenden Lernenden erledigen sie die umfassenden Arbeiten des Morgenstalles. Dies beinhaltet das Füttern der Pferde nach einem vorgegebenen Futterplan. Der zu prüfenden Person wird bei der Auftragserteilung mitgeteilt, in welcher Form die Pferde gefüttert werden. Wichtig dabei ist, das Einstellen auf eine neue Situation und die Arbeit im Team.

Aufgabenstellung Unterkunft sauber halten
In diesem Aufgabenbereich werden die Unterkünfte der Pferde fachrichtungs- und / oder disziplinspezifisch sauber gehalten, kontrolliert und gepflegt (Boxe, Mehrraumlaufstall, Offenstall, Auslauf, Weide usw.). Das sauber halten und entsprechende Einstreuen der Unterkünfte richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Die Arbeitsgeräte für die Aufgabenstellung werden vom Betrieb zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich ist der Einsatz von verschiedenen Materialien erlaubt.

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
  • Systematische und effiziente Arbeitsweise beim Säubern der Boxen und / oder Offenstall und beim Füttern
  • Einhaltung des Zeitmanagements
  • Verhalten und die Beziehung gegenüber den Pferden (verbal / nonverbal) in den Boxen/Offenstall. Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte bei allen Arbeiten
  • Die exakte Arbeitsweise, die Qualität der Arbeit im Bezug auf die Sauberkeit der Boxen, die Kontrolle der Boxen (Tränke, Futterkrippen usw.)

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2. Pferde pflegen und gesund erhalten (Bipla 6.4)

Gewichtung
Die Position „Pferde pflegen und gesund erhalten“ ergibt 20 % der Note „Praktische Arbeiten II“.


2.1 Pferde pflegen „ Hufeisen aufnageln“ (Bipla 6.4.1)

Aufgabenstellung
In diesem Aufgabenbereich muss ein Hufeisen vom Huf abgenommen werden und wieder in die bestehenden Löcher mit neuen Hufnägeln aufge-nagelt werden. Dieser Arbeitsvorgang kann an einem eingespannten, toten Huf oder an einem lebenden Pferd ausgeführt werden. Das Material zum Ausführen der Aufgabenstellung wird von den Prüfungsorganen zur Verfügung gestellt. zur Verfügung gestellt. Die zu prüfenden Personen dürfen sich beim Aufnageln des Eisens eine Hilfestellung machen, beim Einschlagen des ersten und zweiten Hufnagels.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
  • Systematische Arbeits- und Vorgehensweise beim Ausführen des Arbeitsauftrages
  • Effizientes Arbeiten
  • Zeitvorgabe und Sicherheitsaspekt
  • Qualität der Arbeit




2.2 Kranke Pferde pflegen “Verbände“ (Bipla6.4.3)

Aufgabenstellung
In dieser Aufgabenstellung erhält die zu prüfende Person den Auftrag, einem lebenden Pferd einen Bein- oder Hufverband zu verpassen. Die zu prüfende Person erhält zu Beginn der Aufgabenstellung eine schriftlich definierte Ausgangslage einer Verletzung. Die zu prüfende Person ent-scheidet selbständig welche Massnahmen auszuführen sind und informiert die Experten mündlich über die beabsichtigte Vorgehens- Arbeitsweise. Die Experten haben die Möglichkeit, mündlich weitere Fachkompetenzen während der Aufgabenstellung abzufragen. Überzählige zu prüfende Per-sonen können eine Hilfestellung bieten. Das Material zum Ausführen der Aufgabenstellung wird von den Prüfungsorganen zur Verfügung gestellt.

Zeit 15 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
  • Systematische Arbeits- und Vorgehensweise beim Ausführen des Arbeitsauftrages
  • Berücksichtigung des Sicherheitsaspektes, Zeitvorgabe und Effizientes Arbeiten
  • Qualität der Arbeit
  • Das Erkennen der schriftlich definierten Ausgangslage, das Anwenden der richtigen Massnahmen und die mündliche Fachkompetenz



2.3 Pferde - Exterieur beurteilen/Pferd vorführen (Bipla 6.4.4)

Aufgabenstellung
Die zu prüfende Person erhält mind. 30 Minuten vor dem Beginn der Aufgabenstellung ein Pferd und eine bestimmte Form des Vorführens zugeteilt. Im Vorfeld füllt sie ein leeres Signalementsblatt und ein Vorlageblatt für die lineare Beschreibung für das zugeteilte Pferd aus. Beim Beginn der Auf-gabenstellung werden die Dokumente den Experten abgegeben und die zu prüfende Person stellt das Pferd in der zugeteilten Vorführform vor. Im zweiten Teil der Aufgabenstellung macht die zu prüfende Person eine lineare Beschreibung über das zugeteilte Pferd und erläutert das Signalement.

Zeit 20 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 10%
  • Das fachlich korrekte und vollumfängliche Ausrüsten
  • Erscheinungsbild, Sprache und Ausrüstung der zu prüfenden Person
  • Der Pflegezustand des Pferdes
  • Aufstellen und Melden des Kurzsignalements, Qualität des Vorführens in der Bewegung (Gleichschritt, Position, Sicherheit usw.)
  • Die Körpersprache und das Einfühlungsvermögen
  • Das Signalement des Pferdes und lineare Exterieurbeschreibung in schriftlicher und mündlicher Form
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Anwenden von Reittechniken in der Fachrichtung Gangpferdereiten (Bipla 6.11)

Gewichtung
Die Position „Anwenden von Reittechniken in der Fachrichtung Gangpferdereiten“ ergibt 35 % der Note „Praktische Arbeiten II“.


3.1 Grundausbildung „Gehorsam I“ (Bipla 6.11.1)

Aufgabenstellung
Die zu prüfende Person reitet mit einem durch ein Los gezogenem Pferd das sich im Anhang befindende Gehorsamsprogramm auf einem Dressur-viereck von 20 x 40 Meter. Die Verlosung findet mind. 90 Minuten vor dem Beginn statt, damit die zu prüfende Person genügend Zeit hat sich vor-zubereiten. Die zu prüfende Person entscheidet wie lange die Lösungsphase dauert. Maximal stehen höchstens 25 Minuten zur Verfügung, die letzten 10 Minuten gehört zur Aufgabenstellung und wird auf dem Prüfungsplatz unter Aufsicht der Experten ausgeführt. In dieser Phase wird vor allem das Einfühlungsvermögen in das unbekannte Pferd so wie die Fachkompetenz im Sattel geprüft.
Im 2. Teil der Aufgabenstellung wird das Gehorsamsprogramm auswendig geritten. Am Schluss der Aufgabenstellung wird durch die Experten die zu wiederholenden Lektionen mündlich mitgeteilt. Das zu reitende Gehorsamsprogramm I befindet sich im Anhang an den Leitfaden. Ausrüstungsge-genstände und Bekleidung richtet sich nach dem Reglement der FIPO - E CH.s

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
Reittechnik allgemein
  • Erscheinungsbild und Ausrüstung der prüfenden Person und des Pferdes
  • Korrektheit im Sitz und Anwendung der Sitzformen
  • Einwirkung und Korrektheit in der Anwendung der Hilfen
  • Einfühlungs-, Anpassungsvermögen in/an das Pferd
  • Fachkompetenz in der Gestaltung der Übungen / Lektionen (Exaktheit)




3.2 Grundausbildung „Gehorsam II“ Gruppe (Bipla6.11.1)

Aufgabenstellung
Die zu prüfenden Personen reiten, mit einem durch ein Los gezogenes Pferd, die Lektionen aus dem Gehorsamsprogramm im Anhang auf Anweis-ung, in einem Dressurviereck von 20 x 40 Meter. Die Verlosung findet mind. 90 Minuten vor dem Beginn statt, damit die zu prüfenden Personen ge-nügend Zeit haben sich vorzubereiten. Auf dem Prüfungsplatz unter Aufsicht der Experten werden die ersten 20 Minuten in der Lösungsphase und danach Einzelaufgaben geritten. Während der gerittenen Prüfungszeit wird das Einfühlungsvermögen in das unbekannte Pferd so wie die Fachkom-petenz im Sattel geprüft.
Im 2. Teil der Aufgabenstellung werden Einzelaufgaben aus dem Gehorsamsprogramm geritten. Am Schluss der Aufgabenstellung wird durch die Experten die zu wiederholenden Lektionen mündlich mitgeteilt. Das zu reitende Gehorsamsprogramm befindet sich im Anhang an den Leitfaden. Ausrüstungsgegenstände und Bekleidung richtet sich nach dem Reglement der FIPO - E CH.

Zeit 45 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
  • Erscheinungsbild und Ausrüstung der prüfenden Person und des Pferdes
  • Korrektheit im Sitz und Anwendung der Sitzformen
  • Einwirkung und Korrektheit in der Anwendung der Hilfen
  • Einfühlungs-, Anpassungsvermögen in/an das Pferd
  • Fachkompetenz in der Gestaltung der Übungen / Lektionen (Exaktheit)



3.3 Gelände- und Freizeitausbildung (Bipla 6.11.2)

Aufgabenstellung
Die zu prüfende Person reitet mit einem durch ein Los gezogenem Pferd auf einem geeigneten Reitplatz einen Hindernisparcours mit 4 Gelände-schwierigkeiten/Hindernissen in einer Höhe von 50cm - 60cm. Der Parcours beinhaltet mindestens eine gebrochene und eine gerade Linie. Die Auslosung findet mindestens 90 Minuten vor Beginn der Aufgabenstellung statt. Die zu prüfende Person bereitet ihr ausgelostes Pferd selbständig vor. Das Pferd darf höchstens während 20 Minuten selbständig aufgewärmt werden. Die letzten 10 Minuten der Vorbereitungsphase gehört zur Aufgabenstellung und wird auf dem Prüfungsplatz unter Aufsicht der Experten ausgeführt. In dieser Phase wird vor allem das Einfühlungsvermögen in das unbekannte Pferd und die Fachkompetenz im Sattel überprüft.
Im 2. Teil der Aufgabenstellung wird der im Vorfeld selbständig abgelaufene Hindernissparcours geritten. Ausrüstungsgegenstände und Bekleidung richtet sich nach dem Reglement der FIPO - E CH.

Einzelaufgaben
- Trab- und Galopparbeit im leichten Sitz
- Überwinden von 4 Geländeschwierigkeiten/Hindernissen (Parcours)

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 5%
  • Einfühlungs- und Anpassungsvermögen in das Pferd
  • Korrektheit in der Anwendung der Sitzformen
  • Einwirkung und Korrektheit in der Anwendung der Hilfen
  • Führung und Linienwahl und Übersicht und Rhythmus während dem Parcours
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3.4 Gangartenausbildung unter dem Sattel I „Töltreiten“ (Bipla 6.11.3.)

Aufgabenstellung
Die zu prüfende Person reitet mit einem durch ein Los gezogenem Pferd das sich im Anhang befindende Töltprüfungsprogramm auf einer Ovalbahn. Die Verlosung findet mind. 90 Minuten vor dem Beginn statt, damit die zu prüfende Person genügend Zeit hat sich vorzubereiten. Der zu prüfenden Person stehen für die Lösung- Vorbereitungsphase 20 Minuten zur Verfügung. Es wird vor allem das Einfühlungsvermögen in das unbekannte Pferd so wie die Fachkompetenz im Sattel geprüft.
Im 2. Teil der Aufgabenstellung wird das Programm der Töltprüfung geritten. Am Schluss der Aufgabenstellung wird durch die Experten der zu wiederholende Aufgabenteil mündlich mitgeteilt. Das zu reitende Töltprogramm befindet sich im Anhang an den Leitfaden. Ausrüstungsgegenstände und Bekleidung richtet sich nach dem Reglement der FIPO - E CH.

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 15%
  • Einfühlungs- und Anpassungsvermögen in das Pferd
  • Korrektheit im Sitz und Anwendung der Sitzformen
  • Einwirkung und Korrektheit in der Anwendung der Hilfen
  • Fachkompetenz in der Gestaltung der Lösungs- und Vorbereitungsphase
  • Fachkompetenz im Reiten der Gangart Tölt mit den vorgeschrieben Tempi



3.5 Gangartenausbildung unter dem Sattel II „Mehrgangreiten“ Gruppe (Bipla 6.11.3.)

Aufgabenstellung
Die zu prüfenden Personen reiten mit einem durch ein Los gezogenes Pferd das sich im Anhang befindende Mehrgang Programm auf einer Oval-bahn. Die Verlosung findet mind. 90 Minuten vor dem Beginn statt, damit die zu prüfende Person genügend Zeit hat sich vorzubereiten. Den zu prüfenden Personen stehen für die Lösungs-Vorbereitungsphase 20 Minuten zur Verfügung. Es wird vor allem das Einfühlungsvermögen in das unbekannte Pferd so wie die Fachkompetenz im Sattel geprüft.
Im 2. Teil der Aufgabenstellung wird das Programm der Mehrgangprüfung geritten. Am Schluss der Aufgabenstellung wird durch die Experten der zu wiederholende Aufgabenteil mündlich mitgeteilt. Das zu reitende Mehrgangprogramm befindet sich im Anhang an den Leitfaden. Ausrüstungsgegen-stände und Bekleidung richtet sich nach dem Reglement der FIPO - E CH.

Zeit 40 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 15%
  • Einfühlungs- und Anpassungsvermögen in das Pferd
  • Korrektheit im Sitz und Anwendung der Sitzformen
  • Einwirkung und Korrektheit in der Anwendung der Hilfen
  • Fachkompetenz in der Gestaltung der Lösungs- und Vorbereitungsphase
  • Fachkompetenz im Reiten der Gangarten mit den vorgeschrieben Tempi




4. Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten (Bipla 6.14)

Gewichtung
Die Position „Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten“ ergibt 30 % der Note „Praktische Arbeiten II“.


4.1 Unterricht Reittechnik „Einzelunterricht – Tölt“ (Bipla 6.14.5)

Aufgabenstellung
Die fachlichen Kompetenzen sowie das rasche Einfühlungsvermögen in das Paar Reiter / Pferd werden in der Aufgabenstellung „Einzelunterricht“ überprüft. Die zu prüfende Person erhält mind. 60 Minuten vor der Aufgabenstellung das Thema / Problematik des zu vermittelnden Lerninhaltes. Andere zu prüfende Personen stehen als Statisten (Reitschüler) für diese Aufgabenstellung zur Verfügung. Vor der Aufgabenstellung wird das Pferd mit dem Schüler und unter Anleitung der zu prüfenden Person warm geritten und auf die Aufgabenstellung vorbereitet, dies dient auch dazu, dass sich die beiden Partner vorgängig kennen lernen. Der Prüfungsteil beginnt mit dem Warmreiten. Für diese Unterrichtssequenz muss kein  Lektionen-plan erstellt werden. Nach dem Warmreiten erläutert die zu prüfende Person kurz die momentane Ausgangslage und Verfassung von Schüler und Pferd. Am Schluss der Unterrichtssequenz wird ein kurzes Feedback an den Schüler gerichtet. Das Feedback wird in Anwesenheit der Experten an den Schüler gerichtet.

Zeit 30 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 15%
  • Einrichtung und bereit gestelltes Material am Arbeitsplatz
  • Einhalten der Sicherheitsaspekte, Ordnung und Disziplin
  • Systematischer Aufbau der Unterrichtssequenz vom Einfachen zum Schweren
  • Die Auswahl der Übungen der Problematik des Reiters angepasst
  • Die Fachkompetenz beim Anleiten und Korrigieren der Übungen und Lektionen für den Schüler
  • Lerneffekt für den Schüler
  • Persönliches Auftreten, Verständlichkeit und Sprache für den Schüler angepasst
  • Die Beziehung zum Kunden (Kundenfreundlichkeit).




4.2 Unterricht Reittechnik „Gruppenunterricht“ (Bipla 6.14.5)

Aufgabenstellung
Bei der Aufgabenstellung „Gruppenunterricht“ wird eine hohe Disziplin und eine entsprechende Vorbereitung der zu prüfenden Personen verlangt. Die Aufgabenstellung wird in einem Team von mind. 4 Personen durchgeführt damit auch eine Abteilung gebildet werden kann. Jede Person wird selbstverständlich einzeln als kommandierende Person beurteilt. Während 60 Minuten werden alle zu prüfenden Personen überprüft. Im Vorfeld plant das ganze Team zusammen den Ablauf der Aufgabenstellung „Gruppenunterricht“. Der gemeinsam erarbeitete Lektionenplan (ggf. Parcoursplan) wird zu Beginn der Aufgabenstellung den Experten überreicht und dient als Leitinstrument für die ganze Aufgabenstellung. Jede Person kommandiert auswendig ohne Notizen ca. 10-15 Minuten der gesamten Aufgabenstellung. Die anderen zu prüfenden Personen reiten in der Abteilung mit. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass nach dem selbständigen Schritt reiten ca. 5 Minuten zum Aufwärmen die Aufgabenstellung beginnt. Die erste
kommandierende Person muss mit ihrer Fachkompetenz den Schwierigkeitsgrad anpassen damit Reiter und Pferd nicht überfordert sind. Die letzte zu prüfende Person leitet gegen das Ende ihrer Aufgabenstellung die Auslaufphase ein und beendet die Aufgabenstellung.
Damit ein effizientes Arbeiten gewährleistet ist, werden immer die gleichen Pferde verwendet. Ein Pferdewechsel ist unumgänglich die zu prüfenden Personen planen den Pferdewechsel selbständig im Vorfeld der Aufgabenstellung.

Zeit 45 Minuten

Bewertungskriterien Gewichtung 15%
  • Persönliches Erscheinungsbild (Auftreten / Kleidung), Sprache und Verständlichkeit der Kommandos
  • Korrektheit in der Anwendung der Kommandosprache gem. Lehrmittel
  • Systematisch fachlicher Aufbau der Sequenz vom Einfachen zum Schweren, Schwierigkeitsgrad den Reitern und Pferden angepasst
  • Vielfalt der Übungen und Lektionen. Fordernd für die Reiter/innen
  • Das saubere, fachlich korrekte Erstellen eines Lektionenplanes
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Berufskenntnisse


Schriftliche Prüfung

Gewichtung
Die Note der schriftlichen Prüfung ist mit 70% innerhalb der Berufskenntnisse gewichtet.

Berufskunde schriftlich

Aufgabenstellung
Die schriftliche Prüfung umfasst Aufgaben, welche von Pferdefachpersonen EFZ im Unterricht bearbeitet worden sind. Sie beziehen sich auf „Sicher arbeiten sowie Gesundheit und Umwelt schützen, Pferde ernähren, Anlage und Material unterhalten, Pferde pflegen und gesund erhalten, Pferde – Ethologie anwenden und das Pferd durch Longier- und Bodenarbeit schulen, Anwenden der Reittechnik, Kundinnen und Kunden betreuen und an-leiten“.

Zeit 2 Std. 30 Min.

Zu prüfende Positionen
Die Bewertungskriterien sind bei der Erstellung der Aufgaben im Voraus festzulegen.
- Sicher arbeiten sowie Gesundheit und Umwelt schützen                                                     10 %  
- Pferde ernähren                                                                                                                      5 % 
- Anlage und Material unterhalten                                                                                             5 %
- Pferde pflegen und gesund erhalten                                                                                     10 %
- Pferde Ethologie anwenden und das Pferd durch Longier- und  Bodenarbeit schulen         20 %
- Anwenden der Reittechnik                                                                                                    10 %
- Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten                                                                     10 % 




Fachgespräche

Gewichtung
Die Note des Fachgesprächs I ist mit 10% innerhalb der Berufskenntnisse mündlich gewichtet.



2.1/3.1 Fachgespräch I

Aufgabenstellung Fachgespräch I
Das Fachgespräch wird am Ende der Aufgabenstellung 1.1 Fütterung (Bipla 6.2.1) / Unterkunft sauber halten (Bipla 6.3.1) durchgeführt. Im Fach-gespräch wird in Bezug auf die geleisteten Arbeiten die Fachkompetenzen über die Fütterung der Pferde und das Sauberhalten der Unterkünfte überprüft. Das Fachgespräch findet in der Stallung statt, wo die Aufgabenstellung 1.1 Fütterung (Bipla 6.2.1) / Unterkunft sauber halten (Bipla 6.3.1) durchgeführt wurde.

Zeit 15 Min.

Zu prüfende Positionen
- Pferde ernähren                                                                                                                   5%
- Anlage und Material unterhalten                                                                                          5%

Gewichtung
Die Note des Fachgesprächs II ist mit 20% innerhalb der Berufskenntnisse mündlich gewichtet.




6.1/7.1 Fachgespräch II

Aufgabenstellung Fachgespräch II
Das Fachgespräch II wird in den Prüfungsablauf der praktischen Prüfung integriert. Das Fachgespräch wird in einer Stallung, Reithalle, Aussenreit- platz, Theorieraum oder auf dem Gelände eines Reitbetriebes durchgeführt. Im Fachgespräch II werden besonders die Reittechnik allgemein, den Kontakt zum Kunden, die Leistungen als Dienstleister, Konfliktlösungsansätze und die Fachkompetenz beim Erteilen von Unterricht am und auf dem Pferd überprüft. Die Einträge der Lerndokumentation werden an das Fachgespräch II mitgebracht und werden von den Experten über ihre Voll-ständigkeit überprüft.

Zeit 15 Minuten

Zu prüfende Positionen
- Anwenden der Reittechnik                                                                                                 10%
- Kundinnen und Kunden betreuen und anleiten                                                                  10%




Erfahrungsnoten

Berufskundlicher Unterricht
Die Erfahrungsnote Berufskenntnisse setzt sich aus dem Durchschnitt aller Semesternoten zusammen und wird mit 50% gewichtet.

Allgemeinbildender Unterricht
Diese Noten setzen sich zu je 50% aus der Erfahrungsnote des Unterrichts (Durchschnitt aller Semesternoten) und der Vertiefungsarbeit (VA) zusammen.
Innerhalb der Vertiefungsarbeit werden der Prozess, das Produkt und die Präsentation bewertet.
Der Schullehrplan regelt das Verfahren und die Kriterien der Bewertung.
(VA Mindestvorschriften ABU Artikel 10.4 und 10.5).

Anmerkung:
Bei der Themenwahl der VA können neben den Themen der Allgemeinbildung auch Themen aus der Berufswelt gewählt werden. Dies ermöglicht eine Zusammenarbeit der verschiedenen Lernorte, was sich positiv auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Lernenden auswirken kann.



Überbetriebliche Kurse

Die Erfahrungsnote der überbetrieblichen Kurse wird mit 50% innerhalb der ganzen Erfahrungsnote gewichtet. Die untenstehenden Themen werden in den ÜK’s im 3. Ausbildungsjahr bewertet.
  •  Gangarten unter dem Sattel                                                        1/3
  •  Gangarten alternativ                                                                    1/3
  •  Voltigierarbeit (Voltigeunterricht 1/3, Planung 1/3, Ausführung 1/3)        1/3



Allgemeinbildender Unterricht

Diese Noten setzen sich zu je 33 1/3% aus der Erfahrungsnote des Unterrichts (Durchschnitt aller Semesternoten), der Vertiefungsarbeit (VA) und der Schlussprüfung zusammen.
Innerhalb der Vertiefungsarbeit werden der Prozess, das Produkt und die Präsentation bewertet.
Der Schullehrplan regelt das Verfahren und die Kriterien der Bewertung.
(VA Mindestvorschriften ABU Artikel 10.4 und 10.5).

Anmerkung:
Bei der Themenwahl der VA können neben den Themen der Allgemeinbildung auch Themen aus der Berufswelt gewählt werden. Dies ermöglicht eine Zusammenarbeit der verschiedenen Lernorte, was sich positiv auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Lernenden auswirken kann.


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Anhang:
  • Gehorsamsprogramm I
  • Gehorsamsprogramm II
  • Töltprogramm
  • Mehrgangsprogramm